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Dortmund-Ems-Kanal

 

Unter den Fischfanggründen ist besonders der Dortmund-Ems-Kanal zu nennen. Der Vorläufer dieser Wasserstraße ist der Ems-Hase-Kanal, der von Hanekenfähr bis Meppen führte. Um die Jahr­hun­dert­wende, von 1899 bis 1902, mußte der Wasserspiegel auf Grund der steigenden Schifffahrt verbreitert und das Kanalbett wegen größerer Schiffs­ein­heiten vertieft werden. Gleichzeitig wurde der Anschluß an das Ruhr­gebiet geschaffen, so daß ein Schifffartsweg von Dortmund bis zur Küste entstand, wobei die Ems, mit Durchstichen versehen, weitgehend in dieses System einbezogen wurde. Von diesem Zeitpunkt an führt der Kanal die Bezeichnung "Dortmund-Ems-Kanal". Die Durchführung der Ausbauarbeiten erforderte es, daß vier Monate lang das Wasser abgelassen werden mußte, wodurch große Mengen Fisch eingingen.

Der DEK mit Blick auf den Alten HafenNach fünzig Jahren war aber­mals ein Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals vonnöten, der 1959 seinen Abschluss fand und wodurch der Kanal für Schiffe bis 1000 Tonnen befahrbar wurde. Weitere wesentliche Bau­maßnahmen für das "Europa­schiff" (1200t) erfolgten in den späteren Jahren. Leider waren all diese Baumaßnahmen der Fischerei wenig dienlich. Mit der Zu­nah­me der Schiffahrt, der Industri­alisie­rung und des Verkehrs nahm der Fischbestand ständig ab.

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